Pfarrliche Ereignisse des Monats April

Heilig-Haupt-Andacht  in der Markuskirche vom
Sonntag, den 31. März bis Freitag, den 5. April

HEILIG-HAUPT-ANDACHT

Mein Herz denkt an dein Wort:
„Sucht mein Angesicht!“
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
Ps 27,8

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes mit Rosenschmuck am Grabstein neben dem Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes mit Rosenschmuck am Grabstein neben dem Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Montag, der 1. April

Wie tags zuvor war auch diesmal Altabt Henckel Donnersmarck OCist, der auch die zweite Hauptandachtspredigt hielt, Hauptzelebrant des Gottesdienstes, als Konzelebrant wirkte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki.
Am Ende der Messfeier bedankte sich Pfarrgemeinderatsobmann Herr Klaus Penz beim Altabt und überreichte ihm einen Geschenkskorb.
Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Gemischten Chor St. Margarethen.
Das folgende Video zeigt den ersten Teil der Hauptandachtspredigt des Altabtes an diesem Abend:

Hier sehen Sie den zweiten Teil:

Dienstag, der 2. April

Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki hatte den emeritierten Erzbischof der Erzdiözese Salzburg, Dr. Alois Kothgasser SBD, für zwei Tage in die Pfarre Wolfsberg eingeladen um hier am Dienstag, den 2. April und Mittwoch, den 3. April bei den Hauptandachtsgottesdiensten die Hauptandachtspredigten zu halten. Erzbischof Emeritus Dr. Kothgasser SBD ist dieser Einladung gerne gefolgt und zu uns ins Lavanttal und nach Wolfsberg gekommen.

Bald nach seiner Ankunft in Wolfsberg wurde er von Bürgermeister Herrn Hans-Peter Schlagholz gemeinsam mit seinem Chauffeur im Rathaus empfangen. Beide erhielten ein Buch über die Stadt Wolfsberg und das Lavanttal als Geschenk.

Während dem der Kreuzwegandacht ab 18.30 Uhr folgenden Gottesdienst mit Beginn um 19.00 Uhr wurde den Gläubigen die Ehre zuteil, den Erzbischof, der auch Hauptzelebrant war, bei seiner ersten Hauptandachtspredigt zu hören.
Die musikalische Gestaltung der Messfeier übernahm dabei der Kirchenchor St. Johann.
Das folgende Video zeigt den ersten Teil der Hauptandachtspredigt des Erzbischofs an diesem Abend:

Hier sehen Sie den zweiten Teil:

Mittwoch, der 3. April

Ein weiteres Mal freuten wir uns die Hauptandacht mit Emeritus Erzbischof Dr. Kothgasser SBD als Hauptzelebranten und Prediger feiern zu können. Konzelebranten waren Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki und Pfarrer Mag. Eugen Länger.
Die tiefgründigen Predigten des emeritierten Erzbischofs vom 2. und 3. April gingen allen Anwesenden dabei sehr zu Herzen.
Pfarrprovisor Kranicki bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei ihm persönlich für seine Bereitschaft nach Wolfsberg zu kommen, mit den Gläubigen die Messen zu feiern und für sie zu predigen. Er erhielt auch einen Geschenkskorb mit einigen „Schmankerln“ zur Erinnerung an das Lavanttal.
Der Singkreis MIRA verstand es, diesen Gottesdienst mit schönen Gesängen musikalisch zu gestalten.

Donnerstag, der 4. April

An diesem Abend durften wir Abt Gerhard Hafner OSB in der Markuskirche begrüßen. Er feierte als Hauptzelebrant gemeinsam mit der versammelten Gemeinde den Hauptandachtsgottesdienst und hielt die bis dahin fünfte Hauptandachtspredigt, Konzelebrant war Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki.
Auch Abt Hafner OSB wurde am Ende der Messfeier im Zuge der Dankesworte durch Pfarrprovisor Kranicki wie schon den Predigern vor ihm ein Geschenkskorb überreicht.
Für die Gesänge während der Messfeier war diesmal der MGV Wolfsberg zuständig, darüber hinaus gab es Orgelspiel als Einlage während der Kommunionspendung.

Das folgende Video zeigt die gesamte Hauptandachtspredigt des Abtes an diesem Abend:

Freitag, der 5. April

Diesen letzten Abend der Heilig-Haupt-Andacht feierte mit uns  Altabt Otto Strohmaier OSB als Hauptzelebrant und Hauptandachtsprediger. Ihm zur Seite konzelebrierte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki.
Pfarrgemeinderatsobmann Herr Klaus Penz bedankte sich am Ende der Messfeier im Besonderen bei Altabt Strohmaier OSB. Wie alle Prediger vor ihm bekam auch er einen Geschenkskorb mit typischen Spezialitäten aus dem Lavanttal. Dankesworte gab es außerdem für alle weiteren Personen welche die Hauptandachtswoche mitgestaltet und in dieser Form überhaupt erst ermöglicht hatten.
Der Kirchenchor Preims  erfreute mit schönen Liedern, darüber hinaus gab es auch Volksgesang aus dem Gotteslob.

Das folgende Video zeigt die gesamte Hauptandachtspredigt des Altabtes an diesem Abend:

Die Heilig-Haupt-Andacht des Jahres 2019 bildete eine in dieser Form in der Pfarre Wolfsberg bisher ungekannte religiöse Intensivwoche, insbesondere aufgrund vier verschiedener, hochrangiger Prediger die in sehr interessanten Predigten unterschiedlicher, charakteristischer Thematik die Gläubigen ansprechen konnten.
Davon ausgehend können wir uns schon auf die Heilig-Haupt-Andacht in der Fastenzeit 2020 freuen.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Hauptandacht 2019 auf der Diözesanwebsite und
Erzbischof Emeritus der Erzdiözese Salzburg, Dr. Alois Kothgasser SBD, zu Gast in Wolfsberg.

Pfarrkaffee am Sonntag, den 7. April,
dem 5. Fastensonntag mit den Firmlingen
Die Firmlinge beim Stiegenaufgang zum Pfarrkaffee. Hinten rechts: Firmgruppenleiter Lukas Pöcheim (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Die Firmlinge beim Stiegenaufgang zum Pfarrkaffee. Hinten rechts: Firmgruppenleiter Lukas Pöcheim (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Wie schon in den Monaten zuvor wurde auch am Sonntag, den 7. April, dem 5. Fastensonntag, der Pfarrkaffee wieder von einer Firmgruppe organisiert. Die Firmlinge waren somit auch diesmal Gastgeber und es kam ihnen dabei unter anderem die Aufgabe zu, die anwesenden Gäste nach ihren Wünschen zu fragen und ihnen Kaffee oder Tee zu servieren. Beides wurde von den Burschen und Mädchen natürlich auch selbst zubereitet. Sie waren mit viel Eifer bei der Sache und man sah ihnen an, dass sie die ihnen zukommenden Tätigkeiten sehr gerne ausführten und dabei auch viel Spaß hatten.
Am Büffet konnten sich die Besucherinnen und Besucher vor allem verschiedene Brote mit diversen Aufstrichen auswählen, darüber hinaus gab es selbstverständlich auch Süßspeisen, so etwa Schokoladekuchen und kleine Nussschnecken.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Die Heilige Woche oder Karwoche
Feier zum Palmsonntag, den 14. April ab 9.30 Uhr

Die Kinder von Jerusalem trugen Zweige in den Händen. Sie zogen dem Herrn entgegen und riefen: Hosanna in der Höhe!

Mit dem Palmsonntag tritt die Kirche in die Hebdomada Sancta, die Heilige Woche oder Karwoche, ein. Genaugenommen sind beide Zeiträume jedoch nicht völlig identisch da zur Hebdomada Sancta als Oktav ausgehend vom Palmsonntag entsprechend auch der Ostersonntag zählt, die Karwoche jedoch mit Beginn der Osternachtliturgie zu Ende geht.

Eine Vielzahl an Gläubigen, von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren, fand sich am Platz vor der Musikschule Wolfsberg, am Stiegenaufgang zum Markusplatz (Schulstiege) und auch noch beim Stiegengeländer am Markusplatz selbst ein um gemeinsam mit Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki, elf Ministranten und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pfarre beginnend mit der Palmweihe um 9.30 Uhr den Palmsonntag zu feiern. Der Schulplatz wurde diesmal gewählt, da baustellenbedingt im Zusammenhang mit der Erneuerung des Hohen Platzes die Palmweihe wie sonst üblich bei der dortigen Mariensäule nicht erfolgen konnte.
Die Brauchtumsgruppe Wolfsberg-Lavanttal hat mit ihren wunderschönen und teils auch sehr großen Palmbesen auf der Schulstiege Aufstellung bezogen. Herstellung derselben in zeitaufwendiger Handarbeit erfordert viel Geschick und Liebe zum Detail was an den Resultaten eindrucksvoll zu erkennen ist.
Musikalisch umrahmt wurde die Palmweihe von einem Bläserquartett der Stadtkapelle Wolfsberg das insgesamt drei Stücke zu Gehör brachte.

Schließlich zogen nach der Segnung der Palmzweige Priester und Ministranten sowie viele weitere der versammelten Gläubigen mit typischen Palmbesen aus unserer Gegend durch das Hauptportal in die Markuskirche ein. Wegen der kurzen Distanz zwischen Schulplatz und Kirche musste in diesem Jahr jedoch auf eine Palmprozession im eigentlichen Sinn verzichtet werden wie man diese sonst kennt wenn die Palmweihe am Hohen Platz stattfindet.

Während der Einzug Jesu in Jerusalem und der damit in Verbindung stehende Jubel „Hosanna in der Höhe“ beim Evangelium während der Palmweihe verkündet wird, steht beim anschließenden Festgottesdienst bereits das große Passionsgeschehen im Mittelpunkt, das Herannahen des Karfreitags erkennen lassend. Die Passion (in diesem Jahr Lk 22, 14 – 23, 56 des Lesejahres C) wurde nicht wie in vergangenen Jahren schauspielerisch als „Kinderpassion“ vorgetragen, sondern in der eigentlichen Form mit drei Lektoren, Provisor Kranicki als Jesus, Herr Fritz Richter als Evangelist (Erzähler) und Religionslehrerin Frau Martha Radl für die übrigen Personen.

In seiner Predigt betonte der Provisor die tiefgreifende Bedeutung des Leidens Jesu der es für uns auf sich genommen hat und in den Tod gegangen ist um uns von den Sünden der Welt, unseren Sünden, zu erlösen.
Zum besseren Verständis zog er einen Vergleich mit einem Ereignis am 29. Juli 1941 im Konzentrationslager Auschwitz heran:

Als Vergeltung für die angebliche Flucht eines Mitgefangenen wurden Männer zur Ermordung im „Hungerbunker“ aussortiert. Darunter befand sich der polnische Gefangene Franciszek Gajowniczek der eine Frau und zwei Söhne hatte. Dieser brach in lautes Wehklagen aus weshalb der polnische Priester Pater Maximilian Maria Kolbe OFMConv darum bat, an seiner Stelle sterben zu dürfen was auch akzeptiert wurde. Am 14. August waren Pater Kolbe und drei weitere Gefangene noch am Leben und wurden durch Phenolspritzen getötet und anschließend im Krematorium verbrannt.

Papst Paul VI. hat Pater Maximilian Kolbe im Jahr 1971 selig- und Papst Johannes Paul II. im Jahr 1982 als Märtyrer heiliggesprochen.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Palmweihe am Schulplatz

Festgottesdienst in der Markuskirche

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