Pfarrliche Ereignisse des Monats April

Heilig-Haupt-Andacht  in der Markuskirche vom
Sonntag, den 31. März bis Freitag, den 5. April

HEILIG-HAUPT-ANDACHT

Mein Herz denkt an dein Wort:
„Sucht mein Angesicht!“
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
Ps 27,8

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes mit Rosenschmuck am Grabstein neben dem Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes mit Rosenschmuck am Grabstein neben dem Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Montag, der 1. April

Wie tags zuvor war auch diesmal Altabt Henckel Donnersmarck OCist, der auch die zweite Hauptandachtspredigt hielt, Hauptzelebrant des Gottesdienstes, als Konzelebrant wirkte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki.
Am Ende der Messfeier bedankte sich Pfarrgemeinderatsobmann Herr Klaus Penz beim Altabt und überreichte ihm einen Geschenkskorb.
Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Gemischten Chor St. Margarethen.
Das folgende Video zeigt den ersten Teil der Hauptandachtspredigt des Altabtes an diesem Abend:

Hier sehen Sie den zweiten Teil:

Dienstag, der 2. April

Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki hatte den emeritierten Erzbischof der Erzdiözese Salzburg, Dr. Alois Kothgasser SBD, für zwei Tage in die Pfarre Wolfsberg eingeladen um hier am Dienstag, den 2. April und Mittwoch, den 3. April bei den Hauptandachtsgottesdiensten die Hauptandachtspredigten zu halten. Erzbischof Emeritus Dr. Kothgasser SBD ist dieser Einladung gerne gefolgt und zu uns ins Lavanttal und nach Wolfsberg gekommen.

Bald nach seiner Ankunft in Wolfsberg wurde er von Bürgermeister Herrn Hans-Peter Schlagholz gemeinsam mit seinem Chauffeur im Rathaus empfangen. Beide erhielten ein Buch über die Stadt Wolfsberg und das Lavanttal als Geschenk.

Während dem der Kreuzwegandacht ab 18.30 Uhr folgenden Gottesdienst mit Beginn um 19.00 Uhr wurde den Gläubigen die Ehre zuteil, den Erzbischof, der auch Hauptzelebrant war, bei seiner ersten Hauptandachtspredigt zu hören.
Die musikalische Gestaltung der Messfeier übernahm dabei der Kirchenchor St. Johann.
Das folgende Video zeigt den ersten Teil der Hauptandachtspredigt des Erzbischofs an diesem Abend:

Hier sehen Sie den zweiten Teil:

Mittwoch, der 3. April

Ein weiteres Mal freuten wir uns die Hauptandacht mit Emeritus Erzbischof Dr. Kothgasser SBD als Hauptzelebranten und Prediger feiern zu können. Konzelebranten waren Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki und Pfarrer Mag. Eugen Länger.
Die tiefgründigen Predigten des emeritierten Erzbischofs vom 2. und 3. April gingen allen Anwesenden dabei sehr zu Herzen.
Pfarrprovisor Kranicki bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei ihm persönlich für seine Bereitschaft nach Wolfsberg zu kommen, mit den Gläubigen die Messen zu feiern und für sie zu predigen. Er erhielt auch einen Geschenkskorb mit einigen „Schmankerln“ zur Erinnerung an das Lavanttal.
Der Singkreis MIRA verstand es, diesen Gottesdienst mit schönen Gesängen musikalisch zu gestalten.

Donnerstag, der 4. April

An diesem Abend durften wir Abt Gerhard Hafner OSB in der Markuskirche begrüßen. Er feierte als Hauptzelebrant gemeinsam mit der versammelten Gemeinde den Hauptandachtsgottesdienst und hielt die bis dahin fünfte Hauptandachtspredigt, Konzelebrant war Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki.
Auch Abt Hafner OSB wurde am Ende der Messfeier im Zuge der Dankesworte durch Pfarrprovisor Kranicki wie schon den Predigern vor ihm ein Geschenkskorb überreicht.
Für die Gesänge während der Messfeier war diesmal der MGV Wolfsberg zuständig, darüber hinaus gab es Orgelspiel als Einlage während der Kommunionspendung.

Das folgende Video zeigt die gesamte Hauptandachtspredigt des Abtes an diesem Abend:

Freitag, der 5. April

Diesen letzten Abend der Heilig-Haupt-Andacht feierte mit uns  Altabt Otto Strohmaier OSB als Hauptzelebrant und Hauptandachtsprediger. Ihm zur Seite konzelebrierte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki.
Pfarrgemeinderatsobmann Herr Klaus Penz bedankte sich am Ende der Messfeier im Besonderen bei Altabt Strohmaier OSB. Wie alle Prediger vor ihm bekam auch er einen Geschenkskorb mit typischen Spezialitäten aus dem Lavanttal. Dankesworte gab es außerdem für alle weiteren Personen welche die Hauptandachtswoche mitgestaltet und in dieser Form überhaupt erst ermöglicht hatten.
Der Kirchenchor Preims  erfreute mit schönen Liedern, darüber hinaus gab es auch Volksgesang aus dem Gotteslob.

Das folgende Video zeigt die gesamte Hauptandachtspredigt des Altabtes an diesem Abend:

Die Heilig-Haupt-Andacht des Jahres 2019 bildete eine in dieser Form in der Pfarre Wolfsberg bisher ungekannte religiöse Intensivwoche, insbesondere aufgrund vier verschiedener, hochrangiger Prediger die in sehr interessanten Predigten unterschiedlicher, charakteristischer Thematik die Gläubigen ansprechen konnten.
Davon ausgehend können wir uns schon auf die Heilig-Haupt-Andacht in der Fastenzeit 2020 freuen.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Hauptandacht 2019 auf der Diözesanwebsite und
Erzbischof Emeritus der Erzdiözese Salzburg, Dr. Alois Kothgasser SBD, zu Gast in Wolfsberg.

Pfarrkaffee am Sonntag, den 7. April,
dem 5. Fastensonntag mit den Firmlingen
Die Firmlinge beim Stiegenaufgang zum Pfarrkaffee. Hinten rechts: Firmgruppenleiter Lukas Pöcheim (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Die Firmlinge beim Stiegenaufgang zum Pfarrkaffee. Hinten rechts: Firmgruppenleiter Lukas Pöcheim (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Wie schon in den Monaten zuvor wurde auch am Sonntag, den 7. April, dem 5. Fastensonntag, der Pfarrkaffee wieder von einer Firmgruppe organisiert. Die Firmlinge waren somit auch diesmal Gastgeber und es kam ihnen dabei unter anderem die Aufgabe zu, die anwesenden Gäste nach ihren Wünschen zu fragen und ihnen Kaffee oder Tee zu servieren. Beides wurde von den Burschen und Mädchen natürlich auch selbst zubereitet. Sie waren mit viel Eifer bei der Sache und man sah ihnen an, dass sie die ihnen zukommenden Tätigkeiten sehr gerne ausführten und dabei auch viel Spaß hatten.
Am Büffet konnten sich die Besucherinnen und Besucher vor allem verschiedene Brote mit diversen Aufstrichen auswählen, darüber hinaus gab es selbstverständlich auch Süßspeisen, so etwa Schokoladekuchen und kleine Nussschnecken.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Die Heilige Woche oder Karwoche
Feier zum Palmsonntag, den 14. April ab 9.30 Uhr

Die Kinder von Jerusalem trugen Zweige in den Händen. Sie zogen dem Herrn entgegen und riefen: Hosanna in der Höhe!

Mit dem Palmsonntag tritt die Kirche in die Hebdomada Sancta, die Heilige Woche oder Karwoche, ein. Genaugenommen sind beide Zeiträume jedoch nicht völlig identisch da zur Hebdomada Sancta als Oktav ausgehend vom Palmsonntag entsprechend auch der Ostersonntag zählt, die Karwoche jedoch mit Beginn der Osternachtliturgie zu Ende geht.

Eine Vielzahl an Gläubigen, von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren, fand sich am Platz vor der Musikschule Wolfsberg, am Stiegenaufgang zum Markusplatz (Schulstiege) und auch noch beim Stiegengeländer am Markusplatz selbst ein um gemeinsam mit Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki, elf Ministranten und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pfarre beginnend mit der Palmweihe um 9.30 Uhr den Palmsonntag zu feiern. Der Schulplatz wurde diesmal gewählt, da baustellenbedingt im Zusammenhang mit der Erneuerung des Hohen Platzes die Palmweihe wie sonst üblich bei der dortigen Mariensäule nicht erfolgen konnte.
Die Brauchtumsgruppe Wolfsberg-Lavanttal hat mit ihren wunderschönen und teils auch sehr großen Palmbesen auf der Schulstiege Aufstellung bezogen. Herstellung derselben in zeitaufwendiger Handarbeit erfordert viel Geschick und Liebe zum Detail was an den Resultaten eindrucksvoll zu erkennen ist.
Musikalisch umrahmt wurde die Palmweihe von einem Bläserquartett der Stadtkapelle Wolfsberg das insgesamt drei Stücke zu Gehör brachte.

Schließlich zogen nach der Segnung der Palmzweige Priester und Ministranten sowie viele weitere der versammelten Gläubigen mit typischen Palmbesen aus unserer Gegend durch das Hauptportal in die Markuskirche ein. Wegen der kurzen Distanz zwischen Schulplatz und Kirche musste in diesem Jahr jedoch auf eine Palmprozession im eigentlichen Sinn verzichtet werden wie man diese sonst kennt wenn die Palmweihe am Hohen Platz stattfindet.

Während der Einzug Jesu in Jerusalem und der damit in Verbindung stehende Jubel „Hosanna in der Höhe“ beim Evangelium während der Palmweihe verkündet wird, steht beim anschließenden Festgottesdienst bereits das große Passionsgeschehen im Mittelpunkt, das Herannahen des Karfreitags erkennen lassend. Die Passion (in diesem Jahr Lk 22, 14 – 23, 56 des Lesejahres C) wurde nicht wie in vergangenen Jahren schauspielerisch als „Kinderpassion“ vorgetragen, sondern in der eigentlichen Form mit drei Lektoren, Provisor Kranicki als Jesus, Herr Fritz Richter als Evangelist (Erzähler) und Religionslehrerin Frau Martha Radl für die übrigen Personen.

In seiner Predigt betonte der Provisor die tiefgreifende Bedeutung des Leidens Jesu der es für uns auf sich genommen hat und in den Tod gegangen ist um uns von den Sünden der Welt, unseren Sünden, zu erlösen.
Zum besseren Verständis zog er einen Vergleich mit einem Ereignis am 29. Juli 1941 im Konzentrationslager Auschwitz heran:

Als Vergeltung für die angebliche Flucht eines Mitgefangenen wurden Männer zur Ermordung im „Hungerbunker“ aussortiert. Darunter befand sich der polnische Gefangene Franciszek Gajowniczek der eine Frau und zwei Söhne hatte. Dieser brach in lautes Wehklagen aus weshalb der polnische Priester Pater Maximilian Maria Kolbe OFMConv darum bat, an seiner Stelle sterben zu dürfen was auch akzeptiert wurde. Am 14. August waren Pater Kolbe und drei weitere Gefangene noch am Leben und wurden durch Phenolspritzen getötet und anschließend im Krematorium verbrannt.

Papst Paul VI. hat Pater Maximilian Kolbe im Jahr 1971 selig- und Papst Johannes Paul II. im Jahr 1982 als Märtyrer heiliggesprochen.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Palmsonntag 2019 auf der Diözesanwebsite.

Palmweihe am Schulplatz

Festgottesdienst in der Markuskirche


Gründonnerstag (Hoher Donnerstag), der 18. April

Abendmahlliturgie ab
19.00 Uhr in der Markuskirche

Mit der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag treten die Gläubigen in das Triduum Sacrum, die Heiligen drei Tage, auch Triduum Paschale (österliches Triduum) genannt, ein. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum bis zum Abend des Ostersonntags welcher jene zentralen Ereignisse im Kirchenjahr, die Einsetzung von Eucharistie und Priestertum am Gründonnerstag, das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus am Karfreitag, seine Grabesruhe am Karsamstag sowie seine Auferstehung am Ostersonntag, umfasst mit denen das Kirchenjahr seinen Höhepunkt erreicht.

Beginnend um 19.00 Uhr feierte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki gemeinsam mit der Gemeinde die erhabene Gründonnerstagsliturgie. In seiner Predigt ging er auf die tiefe Bedeutung des Triduum Sacrum ein und verglich es mit einer „Umarmung“ Gottes für uns Menschen.
Nachfolgend finden Sie Zitate aus seiner Predigt:

Gründonnerstag – „Umarmung“ Gottes.

„Das ganze Triduum Sacrum, was wir gerade als Christen erleben dürfen, lässt sich in einem Wort zusammenfassen, dem Wort „Umarmung“.

„Wir glauben an einen Gott, der uns in allen Lebenssituationen umarmt. An einen Gott, dessen Herz alle unsere Herzen umarmt. An einen Gott, der seinen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns umarmen zu können.“

„Die Kirche will mir nicht etwas wegnehmen, sondern in ihrer Sendung vor allem jeden Menschen umarmen. Habe ich so viel Vertrauen, um mich umarmen zu lassen?“

Im Anschluss fand im Presbyterium der Kirche eine symbolische Fußwaschung an zwölf Personen der Pfarre statt, es waren dies Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte, Lektorinnen und Lektoren sowie zwei Ministrantinnen, entsprechend den zwölf Jüngern. Dieser bei uns mittlerweile schon seit langem übliche Ritus erinnert die Gemeinde an jene Fußwaschung, die Jesus im Abendmahlsaal vollzog.

Nach dem Gottesdienst übertrug Provisor Kranicki das Allerheiligste in einem Ziborium zum Aufbewahrungsort für den Karfreitag und Karsamstag, dieser befand sich jedoch erstmals nicht wie bisher üblich an einem der Seitenaltäre wie dem Herz Jesu-Altar, sondern in der Turmkapelle der Markuskirche welche durch die „Pforte der Barmherzigkeit“ betreten wurde.

Es folgte schließlich eine von Pastoralassistentin Frau Monika Wuggenig und Frau Mag. Barbara Schranz gestaltete Ölbergandacht in deren Verlauf mit passenden Texten und Liedern an Jesu Todesangst am Ölberg vor seiner Verhaftung und seinem Leiden gedacht wurde. Abschließend begab man sich mit Lichtern, die am Beginn der Andacht vor dem Altar der Kapelle entzündet worden waren, durch das Hauptportal hinaus um den Ölberg auf der Nordseite der Kirche aufzusuchen wo sich eine Statuengruppe mit Jesus und den Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus d.Ä. sowie einem Engel befindet. Davor stellte man sodann die Lichter auf ehe Frau Wuggenig und Frau Schranz die Andacht beendeten und die Anwesenden verabschiedeten.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Gründonnerstag 2019 auf der Diözesanwebsite.

Ölbergandacht in der Turmkapelle


Karfreitag (Hoher Freitag), der 19. April

Karfreitagsliturgie am Abend ab
19.00 Uhr in der Markuskirche

Der Karfreitag als Mitte des Triduum Sacrum, der Heiligen drei Tage, beinhaltet zugleich das große Passionsgeschehen unseres Herrn Jesus Christus und bringt selbiges den Gläubigen in besonderer Weise zum Ausdruck.
Am Abend des 19. April mit Beginn um 19.00 Uhr feierte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki mit den Anwesenden die aus Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Kommunionfeier bestehende Karfreitagsliturgie.

Wortgottesdienst

Der Vortrag der Passion Jesu nach dem Evangelisten Johannes (Joh 18, 1 – 19, 42) erfolgte im Gegensatz zum Jahr zuvor nicht in gesungener Form, sondern wie schon jene am Palmsonntag mit Lektoren. Es waren dies Provisor Kranicki als Jesus, ein weiterer Herr als Evangelist (Erzähler) sowie Frau Mag. Barbara Schranz und Pastoralassistentin Frau Monika Wuggenig für die übrigen Personen.
Im Anschluss an die Passion betete der Provisor die Großen Fürbitten mit ihren zentralen Anliegen.

Kreuzverehrung

Dem Wortgottesdienst schloss sich die Kreuzverehrung als zweiter Teil der Liturgie an. Mit dem Ruf Ecce lignum Crucis, Seht das Holz des Kreuzes, wurde das von Ministranten durch den Mittelgang der Kirche hereingebrachte und noch verhüllte Kreuz von Provisor Kranicki erhoben und enthüllt. Nachdem er und die Ministranten es verehrt hatten, waren alle weiteren Anwesenden dazu eingeladen Kreuz und gekreuzigten Heiland nach deren persönlicher Art mit z.B. Kniebeuge, Berührung, Kuss oder auch mehreren Gesten zu verehren. Begleitet wurde dies von verschiedenen Gesängen welche an die sog. Improperien oder Heilandsklagen erinnern.

Kommunionfeier

Mit einer schlichten Kommunionfeier beginnend mit dem Gebet des Herrn, Vaterunser, und zuletzt der Übertragung des Allerheiligsten zum Heiligen Grab beim Herz Jesu-Altar endete diese Liturgie in Stille. Die Gläubigen hatten noch die Möglichkeit daselbst einige Zeit in Anbetung zu verweilen.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Karfreitag 2019 auf der Diözesanwebsite.

Karsamstag, der 20. April

Speisensegnung bei der Filialkirche St. Jakob,
Alter Friedhof, Friedhofskreuz, mit Beginn um 9.30 Uhr


Osternachtliturgie am Abend ab
20.00 Uhr vor und in der Markuskirche

Die Bedeutung der Osternacht:

Die Osternachtliturgie gehört liturgisch bereits zum Ostersonntag, in der Stadtpfarrkirche St. Markus begeht man sie jedoch schon immer zur Gänze in den Stunden vor Mitternacht. Im Grunde handelt es sich um eine Nachtwache hin zum Ostermorgen was im lateinischen Namen Vigilia paschalis, die Osterwache, seinen Ausdruck findet. Sie ist hierbei die Mutter aller Vigilien.

In ihr begegnet uns eine außerordentlich feierliche Liturgie, bestehend aus den vier Teilen Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier. In früheren Zeiten hat man die Katechumenen, also die Taufbewerber, nach deren Vorbereitung auf ihre Taufe im Verlauf der Fastenzeit, in der Osternacht getauft, und zwar im Anschluss an die inhaltsreichen Lesungen des Wortgottesdienstes (Prophetien). Damit wurden sie in die Gemeinde der Gläubigen aufgenommen. Dies ist durchaus auch heute noch möglich, im Allgemeinen praktiziert man es aber nur mehr ziemlich selten da die meisten Taufen als Kindertaufen im privaten Rahmen außerhalb der Osternacht erfolgen.

Ablauf der Liturgie:

In den Abendstunden des 20. April mit Beginn um 20.00 Uhr feierte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki mit den versammelten Gläubigen diesen Höhepunkt des Kirchenjahres. Gestaltet wurde die Osternacht durch den Chorus Paradisi aus St. Margarethen im Lavanttal unter der Leitung von Frau Martina Ragger welcher es verstand, mit wunderbaren Gesängen eine unglaubliche, sehr zu Herzen gehende Osterstimmung in die Markuskirche zu bringen. Dabei hörte man neben anderen Liedern wohl als Höhepunkte das Christus Resurrexit (Christus ist Auferstanden) aus Taizé sowie das Alleluja aus der Motette Exsultate, jubilate von W. A. Mozart.

Eröffnung mit Segnung des Feuers
und Entzündung der Osterkerze

Einige Minuten vor Beginn der Liturgie fanden sich Pfarrsekretärin und Pfarrgemeinderätin Frau Claudia Cufer und Pfarrgemeinderat Herr Christian Cufer vor dem Portal der Markuskirche ein um dort in einer Schüssel das neue Osterfeuer zu entfachen. Schließlich kam Provisor Kranicki mit den Ministranten und begrüßte zunächst die versammelte Gemeinde. Es folgte ein feierlicher Eröffnungsritus im Bereich des Portals mit einem Segensgebet zur Segnung des neuen Feuers, einer Ausdeutung der Symbole auf der von Messner Herrn Markus Gaber getragenen Osterkerze (Senkrechter- und Querbalken des Kreuzes, Alpha und Omega sowie Ziffern der Jahreszahl). Darüber hinaus wurden fünf längliche Körper, Weihrauchkörner darstellend und die Wundmale Christi versinnbildlichend, an den entsprechenden Stellen des Kreuzes eingedreht. Daraufhin entzündete der Provisor die Osterkerze am neuen Feuer, zur einfacheren Übernahme benutzte man eine Altarleuchter-Kerze. Dabei wird gesprochen: „Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen“.

Lichtfeier mit Exsultet

Schließlich zogen Provisor Kranicki und die Ministranten mit der brennenden Osterkerze in die dunkle Kirche ein und schritten langsam den Mittelgang hinauf zum Volksaltar. Unterwegs gab es drei Stationen bei denen er den Ruf „Lumen Christi“, in der deutschen Fassung: „Christus das Licht“, sang. Für die Gläubigen waren eigene kleine Osterkerzen in Bechern vorbereitet und jene, die beim Einzug in den Bankreihen neben dem Gang standen, konnten das Osterlicht direkt von der Osterkerze übernehmen, die anderen wiederum bekamen es von ihren jeweiligen Nachbarinnen und Nachbarn dargereicht sodass sich der Kirchenraum in eindrucksvoller Weise rasch mit brennenden Lichtern erfüllte.
Nach dem dritten „Lumen Christi“ folgte die Inzens der zuvor auf den dafür vorgesehenen Ständer gegebenen Osterkerze und im Anschluss daran das feierliche Exsultet, das Osterlob, ein Lobgesang auf die Osterkerze.

Wortgottesdienst

Dieser zweite Teil der Osternachtliturgie, der erste Teil ist hier der besseren Übersicht wegen in die getrennten Abschnitte Eröffnung und Lichtfeier untergliedert, beginnt mit insgesamt sieben Lesungen aus dem Alten Testament mit jeweils einem Antwortpsalm und abschließendem Gebet, von denen in Wolfsberg zwecks kürzerer Dauer im Normalfall jedoch nur drei vorgetragen werden. Dazu gehört immer der Schöpfungsbericht Gen 1, 1 – 2, 2 als erste Lesung sowie der Bericht Ex 14, 15 – 15, 1 vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten und Durchzug durch das Rote Meer welcher als zentrale Schriftstelle der Osternacht nie ausfallen darf. In der Markuskirche kommt als dritte Lesung meist noch Ez 36, 16-17a.18-28 hinzu, die schlussendliche Errettung des Volkes Israel nach der Zerstörung Jerusalems (587 v. Chr.) und den neuen Bund Gottes mit ihm beinhaltend.
Vorgetragen wurden die Lesungen von Pfarrgemeinderatsobmann Herrn Klaus Penz, Herrn Dr. Alfred Kienleitner der auch als Kantor wirkte, und Pfarrgemeinderatsobfrau von St. Margarethen Frau Elisabeth Denoth.
Nach dem Gebet zur dritten Lesung stimmte Provisor Kranicki in festlicher Weise das Gloria der Osternacht an, der gesamte Kirchenraum erhellte sich, der Chorus Paradisi sang das Gloria aus einer Festmesse und gemeinsam mit den Kirchenglocken und dem Läuten der Ministranten verkündete dies gleichsam den Moment der Auferstehung Christi. Alle Anwesenden wurden dabei von großer Osterfreude durchdrungen.

Das Tagesgebet schloss sich an und die von erwähnter Lektorin vorgetragene Epistel des Apostels Paulus an die Römer (Röm 6, 3-11).
In untenstehendem Video können Sie das vom Pfarrprovisor gesungene Osterhalleluja verfolgen:


Schließlich verkündete er die Frohe Osterbotschaft, im Lesejahr C nach dem Evangelisten Lukas (Lk 24, 1-12), und hielt seine Osterpredigt.

„Wir alle sind Auferstandene. Und diese Gemeinschaft, die Jesus damals gegründet hat und die er als erste ‚Kirche‘ bezeichnet hat, diese Gemeinschaft ist auch heute ein Raum für die Auferstehung. Diese Kirche, das ist für jede und jeden von uns ein Entwicklungsraum, wo an erster Stelle die göttliche Kreativität, Lebensdynamik, das Leben und nicht das Zerstören steht. (…) Sei auch du, liebe Schwester, lieber Bruder, sei auch du ein Mensch der Auferstehung! (…) Die Welt von heute braucht dein Zeugnis, denn auch ein einziger Mensch kann unglaublich viel bewegen.“

Tauffeier

Selbige als dritter Teil der Osternachtliturgie begann mit einer Prozession von Provisor Kranicki und den Ministranten durch das Hauptschiff der Kirche hin zum Portal und von dort das nördliche Seitenschiff entlang zur Seitenkapelle neben dem Eingang zur Turmkapelle wo sich das Taufbecken befindet welches bereits geöffnet und mit Wasser gefüllt war. Derweil wurde die Allerheiligenlitanei gesungen. Es folgten die Segensworte zur Segnung des Wassers und das eindrucksvolle Eintauchen der mitgeführten Osterkerze in das gesegnete Wasser. Dabei spricht der Priester „Durch deinen geliebten Sohn steige herab in dieses Wasser die Kraft des Heiligen Geistes“. Daraufhin erneuerte man das Taufversprechen und beim Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehn“ ging der Provisor durch die Kirche um die Gläubigen mit Weihwasser zu besprengen.
Die Fürbitten, vorgetragen von Frau Maria Melcher und Frau Denoth, bildeten den Abschluss.

Eucharistiefeier

Der vierte und letzte Teil, die Eucharistiefeier, eröffnete wie bei jedem Gottesdienst mit der Bereitung der Opfergaben und nahm ihren weiteren Verlauf über Eucharistisches Hochgebet, Vaterunser, Agnus Dei und Kommunionspendung bis hin zum Schlussgebet.
Der feierliche Schlusssegen, welchen Provisor Kranicki mit einer kleinen Statue des Auferstandenen in Händen spendete, entließ die österliche Gemeinde nach Hause.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Osternacht 2019 auf der Diözesanwebsite.

Benefizkonzert zum 3. Fest der Barmherzigkeit
am Freitag, den 26. April in der Markuskirche
Zugunsten bedürftiger Familien des Lavanttales

„Freut euch und jubelt!“

Titelbild zum Benefizkonzert (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Titelbild zum Benefizkonzert (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Am Freitag, den 26. April mit Beginn um 18.00 Uhr, fand in der Markuskirche gleichsam als Vorspann zum 3. Fest der Barmherzigkeit ein Benefizkonzert zur Unterstützung bedürftiger Familien im Lavanttal statt. Die Pfarre Wolfsberg konnte hierfür vier hochkarätige Musiker gewinnen, es sind dies:

  • Aleksey Vylegzhanin an der Orgel
  • Viola Hammer am Klavier/E-Piano
  • Maximilian Ranzinger an der Bassgitarre (E-Bass)
  • Philipp Kompmajer am Schlagzeug

Diese boten den Zuhörerinnen und Zuhörern ein sehr eindrucksvolles Programm welches noch zusätzlich durch die Lesung einzelner Seligpreisungen aus Jesu Bergpredigt durch Frau Catharina Senger am Ambo zwischen den Musikstücken bekräftigt wurde. Musik und textlicher Inhalt waren so gleichsam aufeinander abgestimmt.

Im Anschluss an das Konzert erfolgte die Versteigerung eines Gemäldes von Künstler Herrn Walter Teschl, welches von Frau Susanne Dohr erworben wurde.

Herr Mag. Bernhard Wagner


3. Fest der Barmherzigkeit in Kärnten am
Sonntag, den 28. April, Weißer Sonntag
oder Barmherzigkeitssonntag

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben

Titelbild zum 3. Fest der Barmherzigkeit (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Titelbild zum 3. Fest der Barmherzigkeit (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Nach sieben allmonatlichen Abenden der Barmherzigkeit als Vorbereitung beging man in der Pfarre Wolfsberg am Sonntag, den 28. April, dem Weißen Sonntag oder Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, bereits zum dritten Mal das Fest der Barmherzigkeit. Diese mittlerweile schon weit über die Pfarre Wolfsberg und das Lavanttal hinaus bekannte Veranstaltung geht, ebenso wie die erwähnten Abenden der Barmherzigkeit, auf eine Idee unseres früheren Kaplans Mag. Dr. Christoph Kranicki, der die Pfarre seit 8. Dezember 2018 in der Nachfolge von Pfarrer i. R. Mag. Engelbert Hofer als Pfarrprovisor führt, aus dem Jahr 2016 zurück. Im Laufe der Zeit konnte Provisor Kranicki eine zunehmend größere Schar an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um sich sammeln, die ihm tatkräftig dabei helfen, jedes Fest zu einem besonderen Erlebnis für die Interessierten aus dem Raum Wolfsberg selbst, aber auch zahlreiche andere Menschen außerhalb des Lavanttals, die teilweise mit Bussen anreisen, werden zu lassen.

Das Fest der Barmherzigkeit ist in seiner Gesamtheit folgendermaßen aufgebaut:

Vigil des Festes:

Der Abend vor dem Barmherzigkeitssonntag wird als Einstimmung auf das eigentliche Fest als Vigil, also im Grunde als Wache der Gläubigen hin zum Sonntag, gehalten. Hier unterscheidet man zwischen folgenden Teilen:

  • Lobpreis und Glaubenszeugnis, dieses Jahr von Herrn Martin Iten aus der Schweiz
  • Stunde der Barmherzigkeit
  • Eröffnungsgottesdienst

Den Lopreis gestaltete 2019 eine Gebetsgruppe aus Graz, bei der Eröffnungsmesse sangen und spielten die Mitgliederinnen und Mitglieder der Gruppe Misericordes aus Wolfsberg, außerdem eine Gruppe des Jugendzentrums Avalon in Wolfsberg.

Fest der Barmherzigkeit:

Das eigentliche Fest findet am Nachmittag und frühen Abend des Barmherzigkeitssonntags statt. Es ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Begrüßung und Glaubenszeugnis, diesmal von Herrn Andreas „Boppi“ Boppart aus der Schweiz, Lobpreis
  • Stunde der Barmherzigkeit
  • Pause
  • Impulse des Tages, diesmal von Frau Sophia Kuby aus Deutschland und Herrn Johannes Cornaro aus Österreich
  • Festgottesdienst, dieses Jahr mit S. E. Erzbischof Jan Romeo Pawlowski aus dem Vatikan
  • Anschließend Agape am Markusplatz

Die musikalische Gestaltung des Lobpreises hatte die ebenfalls bereits wohlbekannte Gruppe MusiKlan inne, bei der Stunde der Barmherzigkeit sang der Kirchenchor St. Johann im Lavanttal und die Impulse des Tages gestaltete die Gruppe Misericordes.

Festgottesdienst mit Erzbischof Pawlowski

Den Höhepunkt des Festes der Barmherzigkeit bildet zweifellos der Festgottesdienst, im Jahr 2019 wieder ein Pontifikalamt, bei welchem wir als besonderen Gast S. E. Erzbischof Jan Romeo Pawlowski aus dem Vatikan als Hauptzelebranten in unserer Mitte begrüßen durften. In seiner Predigt, die Sie übrigens im Anhang dieser Seite abrufen können, übermittelt er uns auch Grüße und einen väterlichen Segen von Papst Franziskus, gewiss eine besondere Ehre für alle beim Fest anwesenden Gläubigen.
Für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes sorgten der Chorus Paradisi, unterstützt von einigen Projektsängern, und ein Projektorchester. Zu Gehör gebracht werden unter anderem Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte „Krönungsmesse“ sowie Georg Friedrich Händels „Halleluja“ aus dem Oratorium „Messiah“.
Als Solisten waren Lisa-Marie Lebitschnig (Sopran), Justina Vaitkutė (Alt), Alexander Nagy (Tenor) und Thomas Salzmann (Bass) zu hören. An der Orgel spielt Christoph Kamaryt; die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Martina Ragger.

Besonders erwähnt sei hier auch das Benefizkonzert „Freut euch und Jubelt“ zugunsten bedürftiger Familien des Lavanttales, welches bereits am Abend des 26. April vonstatten ging und viele Menschen in die Markuskirche führte.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Vigil des Festes der Barmherzigkeit in
den Abendstunden des 27. April

Am Abend des 27. April, dem Vorabend zum Barmherzigkeitssonntag, konnten die zahlreich gekommenen Teilnehmer des Festes beim Lobpreis, der von einer Musikgruppe aus Graz begleitet wurde, eine unglaubliche Stimmung in der Markuskirche erleben. Das Glaubenszeugnis vom Schweizer Martin Iten, der seine Lebensgeschichte bzw. Geschichte seiner Bekehrung erzählt hat, begeisterte viele, vor allem die aus Schiefling und Bad St. Leonhard mit dem Bus gekommenen Firmlinge. Die Eröffnungsmesse um 22 Uhr wurde von den „Misericordes“ (mit Eva-Maria Kölbl-Perner) und der Band des Jugendzentrums Avalon (mit Jakob Mokoru) musikalisch gestaltet. Hauptzelebrant Provisor Christoph Kranicki zitierte u.A. den neuesten Vortrag von Johannes Hartl: „Ein Gott, den du nicht fürchten kannst, ist auch kein Gott, der dich retten kann. Denn er ist nicht größer als du selbst.“

Katechese – Thema: Glaubenszeugnis
von Martin Iten mit Beginn um 19.00 Uhr

Lange Nacht der Versöhnung mit
Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki

Eröffnungsgottesdienst

Nachfolgend sehen Sie das Video zur Vigil des Festes der Barmherzigkeit:

3. Fest der Barmherzigkeit am
Nachmittag und Abend des 28. April

© Herr Albert Fritzl.

Teil I – Lobpreis und Glaubenszeugnis
von Andreas „Boppi“ Boppart
13.45 Uhr bis 15.00 Uhr

Das Nachmittagsprogramm des Sonntags der göttlichen Barmherzigkeit hat mit dem  Lobpreis von der Musikgruppe „MusiKlan“ und dem Input vom Schweizer Andreas „Boppi“ Boppart begonnen. Der fast eine Stunde dauernde Vortrag stellte die Liebe zu Jesus in den Mittelpunkt als entscheidende Haltung des Menschenherzens.

Nachfolgend sehen Sie das Video zum Lobpreis und Glaubenszeugnis sowie zur Stunde der Barmherzigkeit:

Teil II – Stunde der Barmherzigkeit und Beichtgelegenheit
von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr

Mit Beginn um 15 Uhr wurde feierlich mit der Aussetzung und Beichtgelegenheit die Stunde der Barmherzigkeit gefeiert, musikalisch durch den Kirchenchor St. Johann (Christian Theuermann an der Orgel) umrahmt.

Teil III – Impulse des Tages
von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Nach der Pause begannen die  Impulse des Tages von Sophia Kuby und Pfarrer Johannes Cornaro. Durch das ganze Programm führten die zahlreich gekommenen Teilnehmer des Festes zwei junge Christen von der „Loreto Gemeinschaft Kärnten“ – Lucija Oitzl und Thomas Gaber.

Nachfolgend sehen Sie das Video zu den Impulsen des Tages und zum Pontifikalamt:

Teil IV – Festgottesdienst mit S. E. Erzbischof
Jan Romeo Pawlowski mit Beginn um 17.15 Uhr

Um 17.15 Uhr, mit dem feierlichen Einzug, begann Erzbischof Jan Romeo Pawlowski, seit über 30 Jahren Diplomat des vatikanischen Staatssekretariats, gemeinsam mit Konzelebranten der Diözese Gurk und in der mit Gläubigen voll besetzten Markuskirche die Festmesse, die der Projektchor unter der Leitung von Martina Ragger zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat. In seiner Predigt richtete Erzbischof Pawlowski persönliche Grüße von Papst Franziskus aus:

„Aus Rom darf ich Euch allen ganz herzliche Grüße und einen väterlichen Segen von unserem Papst Franziskus übermitteln, dem ich über dieses Fest in Kärnten und über meine Teilnahme an diesem Fest der Barmherzigkeit Gottes persönlich berichtet habe.“

Weiter brachte der vatikanische Gast das zum Ausdruck, was während der anschließenden Agape oft durch Teilnehmer wiederholt wurde:

„Ein Sprichwort sagt, dass alle guten Dinge drei sind, aber wir glauben fest daran, dass mit diesem dritten Fest noch lange nicht alles vorbei ist, sondern dass dieses wertvolle Fest auch in Zukunft als diözesane Veranstaltung kontinuierlich fortgesetzt wird.“

Siehe auch: Fest der Barmherzigkeit 2019 auf der Diözesanwebsite.

Zurück zu Arbeitsjahr 2018/2019