Pfarrliche Ereignisse des Monats Februar

Feier zum Fest der Darstellung des Herrn
(Mariä Lichtmess) und Blasiussegen
am Dienstag, den 2. Februar
in der Markuskirche ab 19.00 Uhr
Gottesdienst mit Blasiussegen

Am Donnerstag, den 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn 40 Tage nach Weihnachten, auch Mariä Lichtmess oder Purificatio Mariae (Mariä Reinigung) genannt, feierte Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Kranicki beginnend um 19.00 Uhr mit der Gemeinde den Festgottesdienst mit anschließendem Blasiussegen anlässlich des Gedenktages des Hl. Märtyrers Blasius am 3. Februar. Dieses Fest stellt nach altem, vorkonziliaren, tridentinischen Ritus gemäß dem Konzil von Trient mit der Darstellung Jesu im Tempel nach dem Evangelisten Lukas das Ende der Weihnachtszeit dar was auch heute noch teilweise in der Tradition des Volkes erhalten ist und z.B. darin zum Ausdruck kommt, dass Krippen und Christbäume erst an diesem Tag weggeräumt werden.
Die Feier begann mit der eindrucksvollen Kerzenweihe innerhalb des Hauptportals der Markuskirche bei welcher die Gläubigen Lichter in Händen hielten, gefolgt von einer kurzen Prozession durch den Mittelgang der Kirche hinauf zum Volksaltar. Nach dem Ende der anschließenden Messfeier spendete Kaplan Kranicki schließlich den Blasiussegen, zunächst allgemein und dann auch einzeln.

Herr Mag. Bernhard Wagner


Abend der Barmherzigkeit am
Sonntag, den 5. Februar in der Markuskirche

Am ersten Sonntag im Monat, den 5. Februar, haben sich wieder (schon das sechste Mal) Menschen vom ganzen Lavanttal in der Markuskirche zum Abend der Barmherzigkeit versammelt. Meditatives Gebet (Aussetzung mit Beichtgelegenheit), dann die Feier der Heiligen Messe und schließlich Agape im Pfarrhof sind drei Hauptpunkte dieser Veranstaltung. Abende der Barmherzigkeit bilden zugleich einen Teil der Vorbereitung auf das Fest der Barmherzigkeit, das die Pfarre Wolfsberg am 23. April 2017 organisiert und zu welchem alle Pfarren Kärntens herzlich eingeladen wurden. Schon jetzt betet man in Wolfsberg für alle Teilnehmer dieses Festes.

Abend-der-Barmherzigkeit-Barmherzigkeitskerze_2

Barmherzigkeitskerze
„Jesus Christus ist die Antwort auf alle Fragen“
(© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Valentinstag – Gottesdienst für Liebende
am Dienstag, den 14. Februar
in der Markuskirche ab 9.00 Uhr

Am Dienstag, den 14. Februar, feierte Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Kranicki beginnend um 9.00 Uhr in der Markuskirche Wolfsberg mit der versammelten Gemeinde einen Gottesdienst für Liebende anlässlich des Gedenktages des Hl. Valentin von Terni. Die Messfeier wurde von einer Gruppe der Katholischen Jugend Lavanttal mit Regionaljugendleiter Herrn Jakob Mokoru, BEd musikalisch gestaltet.
Obgleich nur ein nicht gebotener Gedenktag nimmt dieser Heilige in Wolfsberg einen höheren Rang ein da er nach dem Heiligen Markus der zweite Kirchenpatron ist und dementsprechend gefeiert wird. Bekannt ist er dem Namen nach vor allem aufgrund des Valentinstages, die Person selbst tritt demgegenüber aber meist in den Hintergrund.

Der Hl. Valentin von Terni wurde um das Jahr 175 im damaligen Interamna und heutigen Terni in Italien geboren und starb um das Jahr 268 in Rom. Er soll Bischof von Terni und Märtyrer in Rom gewesen sein. Darüber hinaus kennt man einen Hl. Valentin von Rom, der Überlieferung gemäß Priester und Märtyrer in Rom. Allerdings könnte es sich hier durchaus auch um ein und dieselbe Person handeln. Zahlreiche Orte nehmen für sich in Anspruch, angebliche Reliquien dieser Märtyrer zu besitzen. Auch in Wolfsberg gibt es in einem kunstvollen Schrein beim Valentinsaltar, einem Seitenaltar im südlichen Seitenschiff der Kirche, einen Oberarmknochen welcher als Valentinsreliquie verehrt wird, jedoch muss dem einerseits aufgrund der frühen Lebensdaten der Heiligen, andererseits aufgrund zahlreicher Legendenbildung aus wissenschaftlicher Sicht mit entsprechendem Vorbehalt begegnet werden da eine eindeutige Zuordnung des Knochens zu einem der Heiligen sicher nicht möglich ist.

Der Heilige Valentin von Terni gilt unter anderem als Patron der Jugend und gegen Epilepsie während der Valentinstag und das damit verbundene Brauchtum eigentlich dem Hl. Valentin von Rom, sofern nicht ohnehin die gleiche Person, zuzuordnen ist.
Erwähnt sei außerdem ein weiterer Hl. Valentin, Valentin von Rätien, angeblich Bischof von Passau, der jedoch nichts mit dem 14. Februar zu tun hat sondern dem im deutschen Sprachgebiet in einem nicht gebotenen Gedenktag am 7. Jänner gedacht wird.

Herr Mag. Bernhard Wagner


Sonntag, der 26. Februar, Faschingssonntag

Bunt und freudig wurde die Sonntagsmesse am Faschingssonntag  in der Markuskirche in Wolfsberg gestaltet. Die Minis und auch der Zelebrant haben bunte Gewänder angezogen und so statt der Predigt den Faschingshirtenbrief von Pfarrer Mag. Engelbert Hofer den Versammelten verkündet. Strahlende Gesichter und gute Laune waren authentisch spürbar. So kann man die Faschingszeit abschließen und langsam in die Fastenzeit hinein eintauchen.

Die Ministranten gemeinsam mit Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Kranicki in bunten Gewändern beim Schaukasten neben dem Eingang zur Sakristei (© Frau Martha Radl).

Pilgerreise ins Heilige Land vom
Sonntag, den 27. Februar, bis Montag, den 6. März

Vom 27. Februar bis 6. März machte sich eine Pilgergruppe aus Kärnten (28 Personen) auf den Weg nach Israel, um den Spuren Jesu zu folgen.
Die Besichtigungsstätten wurden gemeinsam mit Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Kranicki und Moser Reisen aus Linz hervorragend zusammengestellt.
Bereits am Flughafen in Tel Aviv empfing uns Amos, unser Reisebegleiter und zeigte uns die Herzstücke dieses wunderbaren Landes. Mit seiner persönlichen Glaubensbezeugung und archäologischen Wissen, führte er uns tiefer in die Glaubenswahrheiten hinein.

Die ersten beiden Tage im Heiligen Land verbrachten wir in der Stadt Jerusalem und wir durften tief berührende Eindrücke erleben (Kreuzweg auf der Via Dolorosa, Besichtigung der Grabeskirche, Berg Zion mit Abendmahlsaal, Besichtigung der Johanneskirche in En Karem, Klagemauer, Österreichisches Hospiz, Tempelberg mit Felsendom, Ölberg und Garten Gethsemane, Bethlehem mit Besuch der Geburtsbasilika und abends hat sich eine kleine Gruppe zusammengefunden, um den jüdischen Markt zu besuchen).
Am dritten Tag ging es durch die Judäische Wüste nach Masada (Festung des Herodes) und zum Baden im Toten Meer.
Der vierte Tag war nicht mehr in Jerusalem, sondern im nördlichen Teil des Landes. Wir wechselten unsere Unterkunft zum See Genezareth und verbrachten den Tag an der Jordan Taufstelle, am Berg Tabor und in Nazareth.
Am nächsten Tag ging es schon in der Früh zur Brotvermehrungskirche nach Tabgha und weiter in die Weltkulturstadt Akko und anschließend nach Haifa am Mittelmeer.
Unseren vorletzten Tag verbrachten wir am Berg der Seligpreisungen, dem antiken Caesarea Philippi. Heiter ging es bei einer Weinverkostung auf den Golanhöhen zu. Unsere letzte Besichtigung endete in Kafarnaum, wo wir auch die letzte Hl. Messe bei der Primatskapelle feierten.
Bei unserem Abschiedsessen lüfteten wir das Geheimnis von unserem „Schutzengel“. Denn zu Beginn unserer Reise bekam jeder eine Person zugeteilt, für die er in der Zeit der Pilgerreise betete. Und so endete dieser Abend sehr harmonisch mit viel Gelächter und „Kärntner Liedern“. Der gute Zusammenhalt und die liebevollen Begegnungen in der Gruppe zeichnete die Atmosphäre dieser außergewöhnlichen Reise aus.

Dass wir jeden Tag eine Hl. Messe mit dem Schwerpunkt eines bestimmten Sakramentes feiern durften, verdanken wir unserem Kaplan Krzysztof. Ihm gebührt unser besonderer Dank. Auch wenn Tränen geflossen sind, so waren es Tränen der Freude und Dankbarkeit.
Jesus hat uns berührt!

Ulrike und Nina Milachowski

Gruppenfoto der Pilgerinnen und Pilger mit Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Kranicki (rechts) (© Herr Mag. Dr. Krzysztof Kranicki).

Zurück zu Arbeitsjahr 2016/2017