Pfarrliche Ereignisse des Monats März

Pfarrkaffee am Sonntag, den 4. März,
dem 3. Fastensonntag, mit den
Firmlingen von Frau Martha Radl


Abend der Barmherzigkeit am
Sonntag, den 4. März in der Markuskirche

Am Abend des 4. März, dem 3. Fastensonntag, feierte Kaplan Mag. Dr. Christoph Kranicki gemeinsam mit der anwesenden Gemeinde den letzten Abend der Barmherzigkeit vor dem am Weißen Sonntag oder Barmherzigkeitssonntag 2018 stattfindenden 2. Fest der Barmherzigkeit.
Der erste Teil dieses Abends, Anbetung – Impuls – Lobpreis, begann wieder um 17.45 Uhr mit dem „Trost der Apokalypse“, einer Vertiefung in Verse aus der Offenbarung des Apostels Johannes, auch Apokalypse genannt. Der Kaplan bezog sich dabei in diesem siebenten und letzten Teil der Offenbarungs-Meditationen im Besonderen auf die Textstellen Off 1, 5-6; Off 1, 17-18 sowie Off 2, 3-5.
Es folgte die eigentliche Anbetung des Allerheiligsten bis 19.00 Uhr nach dessen Aussetzung in der Monstranz am Volksaltar. Musikalisch gestaltet wurde dieser Teil des Abends durch die Sing- und Spielgruppe um Frau Eva-Maria Kölbl-Perner. Währenddessen konnte man sich zu Pfarrer Mag. Eugen Länger zwecks Aussprache und Beichte in den Beichtstuhl begeben.
An die Anbetung und den damit verbundenen Lobpreis schloss sich der zweite Teil des Abends, der vom Kaplan zusammen mit Pfarrer Länger zelebrierte Sonntag-Abendgottesdienst an. An der Orgel saß Frau Theresia Feistritzer, Organistin aus der Pfarre Maria Rojach im Lavanttal.
Wer mochte hatte schlussendlich auch noch Gelegenheit sich zu einer Agape im Pfarrkaffee einzufinden und ein gemütliches Beisammensein zu erleben.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Anbetung – Impuls – Lobpreis
ab 17.45 Uhr
Abendgottesdienst ab 19.00 Uhr


Heilig-Haupt-Andacht  in der Markuskirche vom
Sonntag, den 11. März bis Samstag, den 17. März

HEILIG-HAUPT-ANDACHT

Jesus Christus erniedrigte sich
und war gehorsam bis zum Tod,
bis zum Tod am Kreuz. (nach Phil 2, 8)

Dieses Geheimnis der Hingabe gilt es zu betrachten,
zu verstehen und durch unsere Liebe zu erwidern.
RELIGIÖSE INTENSIVWOCHE in der Fastenzeit.

Die Zeit vom Sonntag, den 11. März, dem 4. Fastensonntag, bis Samstag, den 17. März stand in der Pfarre Wolfsberg im Zeichen der diesjährigen Heilig-Haupt-Andacht, bekannt und beliebt als religiöse Intensivwoche in der Fastenzeit. Dechant Mag. Engelbert Hofer feierte gemeinsam mit Stiftsadministrator Pater Mag. Maximilian Krenn OSB vom Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal  sowie der versammelten Gemeinde in der Markuskirche die Hauptandachtsgottesdienste. Teilweise fanden sich auch Pfarrer Mag. Eugen Länger sowie am Freitag Diakon Thomas Fellner ein.
Pater Maximilian konnte in der Zeit von Dienstag bis Freitag als Hauptandachtsprediger gewonnen werden und war während seiner Anwesenheit in Wolfsberg außerdem als Beichtvater tätig. Am Sonntag, Montag und Samstag predigte hingegen Dechant Hofer.
Wie jedes Jahr wurde ab 18.30 Uhr, geleitet von verschiedenen Personen der Pfarre als Vorbeter, eine Kreuzwegandacht gebetet, während dieser Zeit konnte man sich auch zur Beichte in den Beichtstuhl begeben.
Musikalisch gestaltet haben die Tage der Heilig-Haupt-Andacht sieben verschiedene Chöre.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes vor dem Altar in der Turmkapelle (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes vor dem Altar in der Turmkapelle
(© Herr Mag. Bernhard Wagner).


Die Heilige Woche oder Karwoche
Feier zum Palmsonntag, den 25. März ab 9.30 Uhr

Palmweihe am Hohen Platz und Palmprozession

Der Palmsonntag bildet die Eröffnung der Hebdomada Sancta, der Heiligen Woche oder Karwoche. Gemeinsam mit einer großen Anzahl an Gläubigen aller Altersstufen, von Kindern bis hin zu Seniorinnen und Senioren, feierte Dechant Mag. Engelbert Hofer beginnend mit der Palmweihe am Hohen Platz bei der Pest- oder Mariensäule.
Wie alljährlich sah man die Brauchtumsgruppe Wolfsberg-Lavanttal mit zahlreichen eindrucksvollen Palmbesen, darunter auch besonders große Exemplare. Sie werden traditionell in anspruchsvoller, viel Zeit erfordender Handarbeit, gebunden. Die musikalische Umrahmung der Palmweihe übernahm ein Bläserquartett der Stadtkapelle Wolfsberg.
Im Anschluss an die Segnung der Palmzweige ging es in einer Palmprozession, in Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem, zur Markuskirche. An der Spitze der Prozession das verhüllte Kreuz, gefolgt von den Ministranten, weiteren Kindern mit den sie begleitenden Erwachsenen und Dechant Hofer, sodann die Brauchtumsgruppe und schließlich alle weiteren Gläubigen. Die meisten Anwesenden trugen dabei die in unserer Region typischen Palmbesen in Händen.
Es folgte der Festgottesdienst welcher mit dem großen Passionsgeschehen im Mittelpunkt den Karfreitag nahen sieht. Der Palmsonntag spannt gleichsam einen Bogen vom Jubel des Einzugs („Hosanna in der Höhe“) hin zum Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus. Die vorgesehene Passion Mk 14, 1 – 15, 47 des Lesejahres B wurde durch eine von Ministranten und den Religionslehrerinnen Frau Heike Pöcheim und Frau Martha Radl in kindgerechter Weise schauspielerisch vorgetragene „Kinderpassion“ ersetzt.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Festgottesdienst in der Markuskirche


Gründonnerstag (Hoher Donnerstag), der 29. März

Abendmahlliturgie ab
19.00 Uhr in der Markuskirche

Die Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag stellt den Beginn des Triduum Sacrum (Heilige drei Tage), auch Triduum Paschale (österliches Triduum) genannt, dar. Die Zeit bis zum Abend des Ostersonntags umfassend und mit den in ihm eingebetteten, zentralen Ereignissen der Einsetzung von Eucharistie und Priestertum am Gründonnerstag, des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus am Karfreitag, seiner Grabesruhe am Karsamstag sowie seiner Auferstehung am Ostersonntag, erreicht der Verlauf des Kirchenjahres seine Kulmination.
Dechant Mag. Engelbert Hofer feierte in den Abendstunden des 29. März mit Beginn um 19.00 Uhr gemeinsam mit zahlreichen anwesenden Gläubigen die Gründonnerstagsliturgie. Im Rahmen des Evangeliums wurde an drei Personen der Pfarre, einer Frau, einem Burschen und einem Mann, symbolisch die Fußwaschung vollzogen. Die Kirche gedenkt mit diesem auch bei uns in der Markuskirche schon seit einiger Zeit üblichen Ritus jener Fußwaschung die Jesus an seinen Jüngern im Abendmahlsaal vollzog.
Die musikalische Umrahmung mit Gesang und Gitarrenbegleitung hatte auch in diesem Jahr eine Schola um Pastoralassistentin Frau Monika Wuggenig inne.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde das Allerheiligste zu einem Tabernakel im südlichen Seitenschiff der Kirche beim Herz Jesu-Seitenaltar übertragen wo sich ab dem Karfreitag auch das Hl. Grab befinden sollte. Dort gab es sodann unter der Leitung von Frau Wuggenig zum Gedenken an Jesu Todesangst am Ölberg vor seiner Verhaftung und seinem Leiden eine Ölbergandacht ehe man sich zum Ölberg auf der Nordseite der Kirche begab. Bei den dortigen Statuen von Jesus und den Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus d.Ä., eindrucksvoll erhellt im Schein der Lichter, fand die Andacht mit kurzen Gebeten und Fürbitten, vorgetragen von Dechant Hofer, ihren Ausklang.

Herr Mag. Bernhard Wagner


Karfreitag (Hoher Freitag), der 30. März

Karfreitagsliturgie am Abend ab
19.00 Uhr in der Markuskirche

Der Karfreitag bildet den Mittelpunkt des großen Passionsgeschehens wobei der Kirche Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus mehr als sonst vor Augen geführt wird.
In den Abendstunden des 30. März feierte Dechant Mag. Engelbert Hofer beginnend um 19.00 Uhr gemeinsam mit den versammelten Gläubigen die erhabene Karfreitagsliturgie bestehend aus Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Kommunionfeier.
Die Verkündigung der Passion Jesu nach dem Evangelisten Johannes erfolgte in diesem Jahr wie zuletzt am Karfreitag des Jahres 2016 in gesungener Form, und zwar diesmal mit Dechant Hofer als Erzähler, Herrn Herbert Brunner (Jesusworte) und Herrn Dr. Alfred Kienleitner (übrige Worte). Im Jahr 2017 hatte man sich nämlich wieder eimal für die gesprochene Form entschieden.
Die Großen Fürbitten umfassten im Anschluss daran zentrale Anliegen unserer in verschiedener Hinsicht abermals schwierigen Zeit. Selbigen folgte die Kreuzverehrung mit dem Ruf Ecce lignum Crucis, Seht das Holz des Kreuzes, als feierlicher Ritus, innerhalb dessen die Anwesenden dazu eingeladen waren, Kreuz und gekreuzigtem Heiland nach ihrer persönlichen Art die Ehre zu erweisen. Umrahmt wurde dies von verschiedenen Gesängen, an die sog. Improperien oder Heilandsklagen, anklingend.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Wortgottesdienst

Kreuzverehrung

Kommunionfeier


Karsamstag, der 31. März

Osternachtliturgie am Abend ab
20.00 Uhr vor und in der Markuskirche

Liturgisch gesehen ist die Osternachtliturgie bereits ein Teil des Ostersonntags, wird jedoch bei uns in der Stadtpfarrkirche St. Markus seit jeher zur Gänze in den Stunden vor Mitternacht gefeiert. Ursprünglich handelt es sich eigentlich um eine Nachtwache hin zum Ostermorgen was im lateinischen Namen Vigilia paschalis, die Osterwache, seinen Ausdruck findet. Sie ist hierbei die Mutter aller Vigilien.
Diese Nachtfeier stellt eine außerordentlich feierliche Liturgie dar, welche in vier Teile, Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und  Eucharistiefeier, untergliedert ist. In früheren Zeiten hat man die Katechumenen, also die Taufbewerber, nach deren Vorbereitung auf ihre Taufe im Verlauf der Fastenzeit, in der Osternacht getauft, und zwar im Anschluss an die inhaltsreichen Lesungen des Wortgottesdienstes (Prophetien). Damit wurden sie in die Gemeinde der Gläubigen aufgenommen. Im Grunde ist dies auch heute noch möglich, wird aber im Allgemeinen nur mehr recht selten praktiziert, erfolgen doch die meisten Taufen als Kindertaufen im privaten Rahmen außerhalb der Osternacht.
Dechant Mag. Engelbert Hofer und zahlreiche anwesende Gläubige feierten diesen Höhepunkt des Kirchenjahres in den Abendstunden des 31. März mit Beginn um 20.00 Uhr.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Eröffnung mit Segnung des Feuers
und Entzündung der Osterkerze

Lichtfeier mit Exsultet

Wortgottesdienst

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