Pfarrliche Ereignisse des Monats März

Pfarrkaffee am Sonntag, den 3. März,
dem 8. Sonntag im Jahreskreis und
Faschingssonntag mit den
Firmlingen von Frau Martha Radl
Die Firmlinge der Firmgruppe bei der Theke im Pfarrkaffee mit Religionslehrerin und Firmgruppenleiterin Frau Martha Radl.

Die Firmlinge der Firmgruppe bei der Theke im Pfarrkaffee mit Religionslehrerin und Firmgruppenleiterin Frau Martha Radl (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Am Sonntag, den 3. März, dem 8. Sonntag im Jahreskreis und zugleich Faschingssonntag, waren die Firmlinge der Gruppe von Religionslehrerin Frau Martha Radl im Pfarrkaffee tätig. Vier Burschen bedienten die Besucherinnen und Besucher indem sie ihnen nach Wunsch Kaffee servierten. Beim monatlichen Pfarrkaffee Gastgeber zu sein ist in der Pfarre Wolfsberg Teil der Firmvorbereitung und damit eine schöne Tätigkeit für die Burschen und Mädchen am Beginn ihrer Teenagerzeit.
Ganz im Zeichen des Faschings konnten die Anwesenden nach dem Sonntagsgottesdienst ab 10.15 Uhr diesmal zum Kaffee köstliche Krapfen genießen, darüber hinaus gab es unter anderem Marmorkuchen und Reindling.

Herr Mag. Bernhard Wagner

Abend der Barmherzigkeit am
Sonntag, den 3. März mit
Pater Mag. Maximilian Krenn OSB
Die Monstranz mit dem Leib Christi am Volksaltar.

Die Monstranz mit dem Leib Christi am Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Am 3. März fand der letzte Abend der Barmherzigkeit in diesem Arbeitsjahr in der Wolfsberger Markuskirche statt. Als Hauptzelebrant und Prediger wurde diesmal der Stiftsadministrator von St. Paul Pater Mag. Maximilian Krenn OSB eingeladen. Die Anbetung mit Lobpreis und Heilige Messe fanden ihren Ausklang bei der Agape im Markussaal.

Siehe auch: Abend der Barmherzigkeit auf der Diözesanwebsite.

„Besiegte Dunkelheit“

Fastentuchinstallation in der
Wolfsberger Markuskirche
am Montag, den 4. März
Fastentuch von Frau Lisa Huber im Presbyterium der Markuskirche.

Fastentuch von Frau Lisa Huber im Presbyterium der Markuskirche
(© Stadtpfarre Wolfsberg).

In der Fastenzeit lädt die Stadtpfarre Wolfsberg zur Betrachtung einer modernen Kunstinstallation in die Markuskirche ein. Der verhüllte Altarraum und das Kunstwerk von Lisa Huber bilden eine einmalige Kombination zwischen Trauer und Hoffnung, in der „besiegte Dunkelheit“ die zentrale Rolle spielt. Die Installation ist jeden Tag von 8 bis 17 Uhr in der Wolfsberger Stadtpfarrkirche zu sehen.

Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki interpretiert das Fastentuch in einer kleinen Broschüre, die den Kirchenbesuchern während der Ausstellung in der Stadtpfarrkirche zur Verfügung steht:

„2014 wurde der Altarraum der Wolfsberger Markuskirche neu gestaltet. Heuer ist dort während der Fastenzeit eine Installation zu sehen, ein drei Meter breites und sieben Meter hohes kreuzförmiges Fastentuch. Den Querbalken bildet dabei eine eigenständige Holzdruckarbeit der Künstlerin Lisa Huber, auf der ein violettes Kreuz, eine „Dornenkrone“ und drei große farbige Striche zu sehen sind. Durch diese temporäre Intervention wird der Altarraum der Kirche in zwei Sektoren getrennt, der Hochaltar bleibt hinter dem Tuch verborgen.

Dieses besondere Fastentuch ist gekennzeichnet durch einen breiten vertikalen schwarz gehaltenen Streifen, der sich vor dem Betrachter wie eine Mauer aufbaut. Zwei flankierende hellere Stoffbahnen, die in einem hellen Violett gehalten sind, mildern die bedrohliche Dunkelheit. Ganz aufgebrochen wird die Finsternis erst durch einen horizontalen Einschub in der oberen Hälfte des Tuches.

Die Finsternis hat nicht das letztes Wort. Trennungen existieren, Lebensverfinsterungen belasten, können für uns aber trotzdem zu einem Weg werden, der zu einer Begegnung führt. Das ermöglicht in der Symbolik dieses Tuches das Horizontale mit seiner Breite. Die Dunkelheit des Schweigens, der Einsamkeit und der Orientierungslosigkeit wird durch einen Perspektivenwechsel von „In-die-Tiefe-der-Dunkelheit“ zu „In-die-Weite-der-Helle“ aufgehoben, sodass das Verhüllte nicht endgültig geschlossen bleibt.

Das Trennende wird zu dem, was verbindet. Das Finstere zu dem, was die Breite ermöglicht. Das kann dem Betrachter dieses Fastentuches folgenden Gedanken nahe legen: auch wenn die Dynamik der menschlichen Finsternis den Schrecken immer wieder in den Mittelpunkt stellt, das, was siegt, ist die Freiheit der persönlichen Begegnung. Zur ganzen Situation kommt noch Einer dazu, der konkreter als die durch das Tuch dargestellte Botschaft ist. Die gleichen Farbtöne des Stoffes und des vor ihm aufgehängten Bildes zeigen deutlich, dass „Der Gekreuzigte“ und „mit Dornen gekrönte“ ganz mit der alltäglichen Realität der Menschen verbunden ist. Das Kunstwerk von Lisa Huber ist hier also kein fremdes und „dazu gekommenes“ Element, sondern integrierter und untrennbarer Teil.

Nicht zu übersehen ist auch, dass der auf das Tuch applizierte Holzdruck auf Papier das Kreuz selbst symbolisieren kann. Zeichen des Schreckens werden dabei zu Zeichen der Hoffnung. Aus der Mitte des Bildes strahlen drei verschiedenfarbig gehaltene Streifen, vielleicht sind es ansprechende Impulse: Glaube (gelb), Hoffnung (grün) und Liebe (rot). Eine leise, zärtliche Botschaft ist zu vernehmen: Ich kenne deine Finsternis! Ich gehe mit dir den Weg zum Licht! Du bist nicht allein! Vertraue nur! Die großen, eintönigen vertikalen Streifen wurden durch die kleinen aber lebensspendenden besiegt.

Es gibt unterschiedliche Wege, die zum Sieg über die Dunkelheit führen. Jene, die diese Kunstinstallation von Lisa Huber ermöglichen, lassen sich durch ein Wort zusammenfassen: Begegnung. Nicht auf oder hinter dem Fastentuch geschieht die Begegnung, sondern dort, wo wir es oft nicht voraussehen können oder in der Routine des Alltags einfach übersehen. Diese Begegnung am und um den Altar. Unter uns. Nahe. Nicht weit von deinem – meinem Herzen.“

Ein besonderer Dank gilt der Familie Kulterer, die uns dieses Kunstwerk für die Stadtpfarrkirche in der Fastenzeit geliehen hat, sowie der Firma Schotte und Tischlerei Penz für die Realisation dieses Projektes.

Siehe auch: Fastentuchinstallation in der Markuskirche auf der Diözesanwebsite.

Berührende Aschermittwochsfeier und
die Präsentation der Fastentuchinstallation

am Mittwoch, den 6. März
Provisor Kranicki spendet Diakon Mokoru das Aschenkreuz.

Provisor Kranicki spendet Diakon Mokoru das Aschenkreuz
(© Herr Gerhard Pulsinger).

Die zahlreich gekommenen Gläubigen durften am Aschermittwoch in der Wolfsberger Markuskirche eine berührende Feier erleben und das erste Mal die Kunstinstallation „Besiegte Dunkelheit“ mit dem Holzdruck von Lisa Huber bewundern. Der Prediger beim Gottesdienst war diesmal Diakon Jakob Mokoru, der mit dem Verkehrszeichen „Umkehren“ den Sinn der Fastenzeit erklärte.

Siehe auch: Aschermittwochsfeier in der Markuskirche auf der Diözesanwebsite.

Die Hauskapelle erstrahlt im neuen Glanz

Feier am Montag, den 25. März,
dem Hochfest Mariä Verkündigung
Eine nähere Ansicht des Bereichs um den Altar in der Hauskapelle (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Eine nähere Ansicht des Bereichs um den Altar in der Hauskapelle
(© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Am Hochfest der Verkündigung des Herrn wurde im Wolfsberger Pfarrhof feierlich die neu gestaltete Hauskapelle geweiht. Zahlreich gekommene Gäste – PGR Leute und Mitarbeiter vom Sozialarbeitskreis – durften eine würdige Gebetsstunde erleben und das erste Mal nach der Renovierung in der Kapelle, die der Gottesmutter vom Hohen Platz gewidmet wurde, die Eucharistie feiern.

Hauptzelebrant Provisor Mag. Dr. Christoph Kranicki begrüßte besonders herzlich seinen Vorgänger Pfarrer i. R. Mag. Engelbert Hofer:

„Diese Kapelle, lieber Engelbert, ist wie eine Brücke zwischen uns beiden: Das, was du hier begonnen hast, durfte ich in Vollendung führen“ – so Kranicki.

Pfarrer Emeritus erklärte in seiner Predigt, wie es zur Entstehung dieses Raumes gekommen ist und aus welchen Anlässen diese Kapelle bis jetzt benutzt war. Mit Dankbarkeit wandte er sich auch an Herrn PGR Obmann Klaus Penz, in dessen Tischlerei der neue Altar, Ambo, Kreuz, Tabernakel und Sessel gefertigt wurden.

Nach der Heiligen Messe versammelten sich die Gäste auch bei der Agape im Markussaal.

Siehe auch: Weihe der Hauskapelle im Pfarrhof auf der Diözesanwebsite.

Heilig-Haupt-Andacht  in der Markuskirche vom
Sonntag, den 31. März bis Freitag, den 5. April

HEILIG-HAUPT-ANDACHT

Mein Herz denkt an dein Wort:
„Sucht mein Angesicht!“
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
Ps 27,8

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes mit Rosenschmuck am Grabstein neben dem Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Bildnis des dornengekrönten Hl. Hauptes mit Rosenschmuck am Grabstein neben dem Volksaltar (© Herr Mag. Bernhard Wagner).

Vom Sonntag, den 31. März, dem 4. Fastensonntag oder Sonntag Laetare („freue dich!“), bis zum Freitag, den 5. April wurde in der Markuskirche die alljährlich stattfindende Heilig-Haupt-Andacht begangen. Einen zentralen Bestandteil jedes Gottesdienstes dieser religiösen Intensivwoche in der Fastenzeit bildet dabei die Hauptandachtspredigt die im Laufe der Woche normalerweise von einem oder auch mehreren eigens hierfür eingeladenen Priestern gehalten wird. Für die Hauptandacht des Jahres 2019 konnte Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki vier hochrangige Geistliche gewinnen, nämlich Altabt Gregor Henckel Donnersmarck OCist aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz, Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Abt Gerhard Hafner OSB aus dem Benediktinerstift Admont und Altabt Otto Strohmaier OSB aus dem Benediktinerstift St. Lambrecht.
Zu Beginn der Messfeier am 31. März erläuterte Provisor Kranicki kurz die Entstehung und Bedeutung der Heilig-Haupt-Andacht und begrüßte Altabt Henckel Donnersmarck OCist als ersten Prediger.

Die Hauptandachtsgottesdienste begannen jeweils um 19.00 Uhr, davor, ab 18.30 Uhr, betete man, geleitet von verschiedenen Personen der Pfarre, den Kreuzweg, außerdem gab es die Möglichkeit sich zur Beichte in den Beichtstuhl zu begeben.

Musikalisch gestaltet wurden die Messfeiern dabei von verschiedenen Chören.

Sonntag, der 31. März,
4. Fastensonntag (Laetare)

Hauptzelebrant dieses ersten Hauptandachtsgottesdienstes 2019 war Altabt Henckel Donnersmarck OCist, ihm zur Seite als Konzelebrant Pfarrer Mag. Eugen Länger aus St. Stefan im Lavanttal. Der AGV Frantschach bildete die musikalische Umrahmung.

Das folgende Video zeigt die gesamte Hauptandachtspredigt des Altabtes an diesem Abend:


Herr Mag. Bernhard Wagner

Siehe auch: Hauptandacht 2019 auf der Diözesanwebsite.

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