Archiv für den Tag: 1. Januar 2019

Festgeläute der Stadtpfarrkirche St. Markus

Abschließend zu sehen: † Herr Paul Desenbekowitsch.

Video © Herr Mag. Bernhard Wagner

Der „Stern von Bethlehem”
Der "Stern von Bethlehem"

Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen. Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm; und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht durch den Propheten geschrieben: „Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas, denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel hüten wird.“ Dann berief Herodes die Weisen heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes; und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kind! Wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige. Sie aber zogen hin, als sie den König gehört hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über der Stelle stand, wo das Kind war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie öffneten ihre Schätze und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe. Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg hin in ihr Land (Mt 2, 1-12 Elberfelder).

Aufnahme © Herr Mag. Bernhard Wagner

Den Stern von Bethlehem der Bibel darf man sich nicht, wie in obigem Bild zu sehen, als kometenähnliche Erscheinung vorstellen. Anhand astronomischer Berechnungen lässt sich zeigen, dass um die Zeit des Todes des Königs Herodes des Großen im Jahr 4 vor unser Zeit und davor sogenannte Konjunktionen (scheinbare Begegnungen) der hellen Planeten Venus, Jupiter und Saturn eintraten, beispielsweise die Dreifachkonjunktion von Jupiter und Saturn im Jahr 7 vor unserer Zeit, welche von den Weisen (Magoi, „Magier”) zum Anlass genommen worden sein können nach Bethlehem zu ziehen.
Interessierte haben die Möglichkeit diese Konjunktionen bereits mit einfachen Astronomieprogrammen zu simulieren.

Die Pfarre Wolfsberg wünscht im Namen von
Pfarrprovisor Mag. Dr. Christoph Kranicki
und Pfarrer i. R. Mag. Engelbert Hofer
allen Besucherinnen und Besuchern
dieser Website ein Neues Jahr 2019
voll Glück, Frieden und Gesundheit!
Mit Gottes reichem Segen!